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Ein verhängnisvoller Mückenstich

Klaus Steiner bleibt entwicklungspolitischer Sprecher – Dengue Fieber gut überstanden

19.12.2018
Klaus Steiner besuchte als Entwicklungspolitischer Sprecher der CSU Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag die Polizeischule in  Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso in Westafrika, wo der Freistaat  Bayern den Aufbau einer rechtsstaatlichen Poliz
Klaus Steiner besuchte als Entwicklungspolitischer Sprecher der CSU Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag die Polizeischule in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso in Westafrika, wo der Freistaat Bayern den Aufbau einer rechtsstaatlichen Poliz

Die kleine Mücke mit ihrem gefährlichen Stich hat an den Zukunftsplänen des heimischen CSU-Abgeordneten nichts verändert:

 Klaus Steiner  ist der alte und neue entwicklungspolitische Sprecher der CSULandtagsfraktion und das trotz einer gefährlichen Virusinfektion, mit der er sich in Indien infiziert hat.
Sein Weg ist schon lange eng mit der Politik verbunden:  1989 begann Klaus Steiner seine Laufbahn als persönlicher Referent des damaligen Landtagsabgeordneten Alois Glück und späteren Landtagspräsidenten. Inzwischen ist der heimische Abgeordnete seit  zehn Jahren  Mitglied im Bildungs und Agrarausschuss sowie in der fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe „Inklusion“ im Bayerischen Landtag. 
Reisen in ferne Länder faszinierten den Übersee schon von Jugend an: So besuchte er ein Projekt der Katholischen Landjugend in Bolivien, begleitete die heimische Blaskapelle nach Chile, Südafrika, Thailand und Singapur und unternahm  private Reisen. Viele dieser Eindrücke und Erfahrungen kamen Klaus Steiner zugute, als er vor zwei Jahren  das Amt als entwicklungspolitischer Sprecher der CSU Landtagsfraktion  übernahm. Mit viel Energie vertritt er seitdem  den neuen Weg in der bayerischen Entwicklungspolitik: „Wir wollen das Mikado entwirren und mit mehr Koordination wirkungsvoller sein. Es sind hier zu viele Akteure unterwegs.“ 
So führten ihn seine Reisen in die vier bayerischen Partnerregionen Senegal, Nordirak, Tunesien und Libanon, wo vor allem mit bayerischer Unterstützung das duale Ausbildungssystem gefördert wird. Aber auch im südindischen Bundesstaat Karnataka begleitet der Überseer ein bayerisches Polizeiprojekt sowie eine Kampagne für Frauen und Kinder – so auch Ende Oktober.
Nasenbluten als erstes Alarmzeichen
Nach fünf anstrengenden Tagen und „lästigen Mücken im Hotelzimmer“ hatte Klaus Steiner beim Rückflug plötzlich ungewohntes Nasenbluten. Am nächsten Tag fühlte er sich auf dem Weg nach München „sehr wackelig auf den Beinen“, stolperte auf der Treppe im Landtag und schaffte es auf der Rückfahrt am Ostbahnhof nur mit der Hilfe von zwei Frauen, in den Zug zu steigen. „Ich vermutete eine Grippe, habe aber sofort  meinen Hausarzt in Übersee aufgesucht.“ Dieser reagierte bei dem Stichwort „Indien“ sofort  und wies den Abgeordneten ins Traunsteiner Krankenhaus ein. Auch hier handelten die Ärzte umgehend nach alarmierenden Blutergebnissen, legten Infusionen und konnten wenige Tage später den Erreger des Dengue Fiebers nachweisen – eine Viruserkrankung, die durch die AedesMücke übertragen wird. „In Indien nennen sie es „KnochenbrecherKrankheit“, weil sie im schlimmsten Fall durch inneres Verbluten sogar tödlich sein kann“, so Steiner, der sich inzwischen intensiv über die Folgen des verhängnisvollen Mückenstichs informiert hat (siehe Kasten). Nach vielen Wochen ist der Landtagsabgeordnete auf dem Weg der Besserung, „was ich der schnellen Reaktion der Ärzte zu verdanken habe.“ Sieben Kilo hat er abgenommen und fühlt sich zwischen drin immer noch müde und schwach. 
„Ich hatte Angst nach der Diagnose“
„So massiv bin ich zum ersten Mal erkrankt und nach der Diagnose hatte ich richtig Angst“, gesteht er und sei in den letzten Wochen sehr nachdenklich gewesen. Trotz des Dengue Fieber will der Überseer als entwicklungspolitischer Sprecher weiter machen und wurde in dieser Funktion am Dienstag mit großer Mehrheit seiner Fraktion im Landtag bestätigt. Bereits im Frühjahr reist er wieder nach Afrika – allerdings mit einem Vorsatz: „In Zukunft werde ich vorsichtiger sein. Dann sprüh ich mich halt jeden Tag von oben bis unten ein.“
cs
 
 
 
 

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