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Behörde hat Einsicht, Chiemgauer Trachtler können aufatmen.

02.05.2018

Die Vorbereitung für das 82. Gaufest des Chiemgau-Alpenverbandes in Rottau laufen auf Hochtouren. Der Gauverband und die „Gederer“ Trachtler als ausrichtender Verein, sind hochmotiviert und setzen alles daran, um das Fest professionell zu organisieren, es soll für 4000 Trachtler und ca. 10000 Zuschauer, ein Höhepunkt im Chiemgauer Trachtlerjahr werden. 

Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen, den Gauvorstand Miche Huber mächtig ärgert. Bis vor 3 Wochen stand nämlich noch nicht fest, ob das Gaufest in der zunächst geplanten Form ablaufen kann. Ursache der Verärgerung des Gauvorstandes und auch innerhalb des Festkomitees war die bisherige Haltung der Autobahndirektion Südbayern und der Regierung von Oberbayern zur Sperrung der Bundesstraße 305 am Festsonntag. Beide Behörden hatten dem Festverein mitgeteilt, dass die Sperrung der Bundesstraße grundsätzlich nicht möglich sei.
Hintergrund: Mögliche Unfälle auf der A8, die bei einer Autobahnsperrung die Bereitstellung einer Umleitung, zwingend notwendig machen. Alle Verantwortlichen sehen dies auch ein, allerdings wäre nach ihrer Ansicht auch eine Umleitung nördlich des Chiemsees möglich. Diesen Vorschlag hielten alle anwesenden Verantwortlichen, das heißt der Festverein „D`Gederer“ Rottau, die Marktgemeinde Grassau, die Polizeidienststelle und die Vertreter des Landratsamtes für die vernünftigste Lösung. Eingeladene Vertreter der Autobahndirektion Südbayern blieben bei diesen Absprachen unentschuldigt fern. Was den Gauvorstand und die Trachtler auf die Palme bringt, war die restriktive Haltung der Behörden.
Miche Huber: „Alle reden vom Ehrenamt, von der Erhaltung des Brauchtums und dann stoßen wir auf derartige Schwierigkeiten und Probleme, obwohl Lösungen auf der Hand liegen.“ Letztlich hat allerdings die Autobahndirektion Südbayern und die Regierung von Oberbayern, der von den Trachtlern vorgeschlagenen Lösung zugestimmt und eine Sperrung an der Bundesstraße durch Rottau am Festsonntag genehmigt. Der Gauvorstand hatte sich nämlich kurzer Hand an den Traunsteiner Abgeordneten Klaus Steiner gewandt, der in mehreren Gesprächen mit der Autobahndirektion und der Regierung von Oberbayern eine Lösung gefordert hat. Erfreut zeigte sich alle Beteiligten von dem Ergebnis der Gespräche zwischen den Behörden und Klaus Steiner. Allerdings kritisierte er, dass es erst der Einsatz eines Abgeordneten bedurfte, dass die Behörden entsprechend reagieren. 
 

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