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Weltweite Exporte nützen heimischen Milchbauern

MdL Klaus Steiner: „Internationalität und regionale Produktion sind kein Widerspruch“

20.01.2018
MdL Klaus Steiner im Gespräch mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner
MdL Klaus Steiner im Gespräch mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner

Traunstein. Mit einer Steigerung von fast sieben Prozent auf mehr als 9,4 Milliarden Euro hat die bayerische Landwirtschaft aktuell einen neuen Exportrekord aufgestellt. Bei einem Gespräch am Rande der Klausurtagung der CSU Landtagsfraktion in Kloster Banz, mit dem Traunsteiner Abgeordneten Klaus Steiner, bezifferte Agrarminister Helmut Brunner den Zuwachs gegenüber letztem Jahr um eine knappe halbe Milliarde Euro. 

Als „großartige Leistung und Anerkennung der hervorragenden Qualität der Milch und Käseprodukte aus Bayern und gerade auch aus dem Chiemgau und Rupertiwinkel, lobte der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete Klaus Steiner das Ergebnis. Regionalität landwirtschaftliche Produkte aus der Region seien in aller Munde stellten Steiner und Brunner übereinstimmend fest und begrüßten ausdrücklich diesen Trend.

„Wir dürfen aber nicht vergessen, dass gerade der Export hochwertiger Milchprodukte aus unserer Region in einem hohen Maße die Einkommen der bäuerlichen Familienbetriebe sichert. Internationalität und Regionalität sind kein Widerspruch“, hob der Überseer hervor, der auch Mitglied im Agrarausschuss des Landtags ist. „Unsere kleinbäuerlich strukturierte Landwirtschaft im Chiemgau, im Berchtesgadener Land und auf den Almen im bayerischen Alpenraum kann in diesem Umfang nur deswegen existieren, weil sie über die die gut aufgestellten Molkereien in der Region ihre erstklassigen Milch und Milchprodukte in ganz Deutschland, in vielen Ländern Europa und weltweit erfolgreich verkaufen können.“

Ergänzt durch die starke agrarökologische Ausrichtung der bayerischen Landwirtschaftspolitik, dem Bayerischen Weg, mit dem Kulturlandschaftsprogramm, das mit 260 Millionen Euro beispielhaft für Deutschland und Europa sei, gehe Bayern einen Weg, der für eine kleinstrukturierte, bäuerliche Landwirtschaft eine gute Perspektive biete, waren sich Brunner und Steiner einig. Deutlich kritisierte Steiner die aktuelle Diskussion, bei der pauschal oft von „Agrarindustrie„ die Rede sei.

„ Es gibt im Chiemgau keine Agrarindustrie und wir dürfen mit solchen pauschladen Formulierungen nicht ständig die Landwirte in unserer Region und in Bayern unter Generalverdacht stellen „. Gerade Abgeordnete von SPD und Grünen sollte hier zurückhaltender sein, auch vor dem Hintergrund, dass die von ihnen regierten Bundeländern von Agrarindustrie geprägt seien und die dortigen Landesregierungen nicht im Ansatz breit seien, derart hohe Anstrengungen bezüglich Tierwohl, umweltgerechte Landwirtschaft oder für bäuerliche Familienbetriebe zu gehen, als Bayern.

„Und sie sollten sich dabei auch den Einsatz von Pestiziden oder Insektiziden in „ihren Bundeländern“ genau anschauen, anstatt mit Kritik an Bayern von eigenen Versagen abzulenken“, sagte Steiner abschließend.

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